Fridolin

Ich stelle mich vor einen Baum, welchen ich – wenn ich spazieren gehe – treffe.
Hab ihn Fridolin genannt ­čÖé
Er l├Ąuft nicht weg, kennt keine Angst, steht immer an derselben Stelle. Bleibe immer kurz von ihm stehen, spreche ihn kurz an, frage wie es ihm geht.
Der Fridolin freut sich dar├╝ber, schaut zu mir herunter,
und rauscht mit seiner November-gelben Krone.
„Sch├Ân, dass Du mich begr├╝├čt.
Darfst Dir zwei, drei gelbe Bl├Ątter pfl├╝cken, doch lass mir noch die gr├╝nen.“
Ein guter alter Baum, trotz seiner vielen Narben.
Dann sage ich „Auf Wiedersehen bis zum n├Ąchsten Mal, mein Freund!“ Gehe mit seinen bunten Herbstgr├╝├čen. Er wartet gewiss wieder auf mich .

Das ist eine sch├Âne Vorstellung, wie man eine Verbindung zur Natur aufbauen und pflegen kann. Es ist sch├Ân zu sehen, wie du eine Beziehung zu dem Baum aufgebaut hast und ihn als Freund betrachtest. Indem du Fridolin begr├╝├čt und mit ihm sprichst, zeigst du Wertsch├Ątzung und Respekt f├╝r die Natur, was uns daran erinnert, wie wichtig es ist, die Umwelt zu sch├╝tzen und zu erhalten. Die Vorstellung, dass Fridolin auf dich wartet und sich freut, wenn du ihn besuchst, zeigt, wie die Natur uns Trost und Freude bringen kann. Vielen Dank f├╝r das Teilen dieser sch├Ânen Geschichte!